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Projekt

RFID-Inventur im Bekleidungsgeschäft

RFID-Inventur im Bekleidungsgeschäft: Beispiel für RFID, Auto ID oder mobile Datenerfassung.

RFID-Inventar

RFID-INVENTAR

   

Die Entwicklung der Technologie hat dazu geführt, dass die standardmäßige Inventur auf Papier und Stift durch mobile Geräte ersetzt wurde – Datensammler, die mit Barcode-Lesegeräten ausgestattet sind. Der Einsatz der Barcode-Technologie trug nicht wesentlich zur Beschleunigung des Inventurprozesses bei, ermöglichte jedoch die Eliminierung menschlicher Fehler und ermöglichte gleichzeitig eine schnellere Übertragung der Daten, ohne dass diese an einem Ort gesammelt werden mussten. Bei großen Institutionen erfordert die Inventarisierung von Anlagevermögen oder Lagerprodukten die Einsetzung mehrerer Zählkommissionen und den physischen Besuch mehrerer Standorte, die oft in verschiedenen Städten liegen. Ein Beispiel hierfür sind Bankfilialen. Meistens befindet sich das Vermögensverwaltungssystem der Bank am Hauptsitz, während die Vermögenswerte des Unternehmens praktisch über das ganze Land verteilt sind.

   

Was bringt uns die Funktechnologie – RFID – und lohnt es sich, sich dafür zu interessieren?


Die RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) ermöglicht das kontaktlose Auslesen eines RFID-Tags mithilfe eines speziellen RFID-Tag-Lesegeräts, das im besprochenen Fall im Hochfrequenzband arbeitet. In der Praxis bedeutet dies, dass der Tag vom Gerät aus einer Entfernung von mehreren Zentimetern bis zu mehreren Metern registriert werden kann. In diesem Fall ist es nicht erforderlich, den Standort des Etiketts des Vermögenswerts zu finden oder alle Kartons aus den Hochregalen zu entfernen. Ein tragbares Terminal kann Artikel in seiner Reichweite registrieren, ohne dass ein Sichtkontakt mit dem Etikett erforderlich ist, wie es bei der Markierung von Artikeln mit einem Barcode der Fall ist.

Allerdings sollte man sich eine RFID-Lösung nicht so vorstellen, dass wir den Raum betreten, das Lesegerät einschalten und innerhalb einer Sekunde alle Gegenstände registriert sind. Das oben beschriebene Szenario mag real sein, aber aufgrund der Anhäufung verschiedener Arten von Gegenständen und Konstruktionselementen können auftretende Störungen den Betrieb des Geräts negativ beeinflussen. In einer solchen Situation steigen die Anforderungen an den Benutzer. Nach wie vor erfordert die RFID-Technologie eine enge Zusammenarbeit zwischen Anwender und Werkzeug. Wenn diese Zusammenarbeit nicht besteht oder nicht perfekt funktioniert, leidet die gesamte Lösung. Daher sind Aufklärung und Bewusstsein darüber, wie das gesamte System funktioniert und unter welchen Bedingungen es besser und wann schlechter funktionieren kann, äußerst wichtig.

Für ein RFID-Inventarsystem sind nicht nur gute, bewährte Geräte erforderlich, sondern vor allem eine Software, die es Ihnen ermöglicht, alle Peripheriegeräte mit den in einem Asset-Management-System oder einem Lager- und Buchhaltungssystem erfassten Daten zu verbinden. Viele Einschränkungen der RFID-Technologie, darunter das Lesen von Gegenständen in anderen Räumen als dem, in dem das Inventar erfasst wird, oder eine falsche Standortangabe, sind aus Softwaresicht beherrschbar. Die Rolle des Händlers und Integrators besteht darin, geeignete, auf die Installationsanforderungen zugeschnittene Geräte auszuwählen, aber auch die Funktionalität der Software sicherzustellen, damit das System effizient und vor allem effektiv arbeitet.

Es ist äußerst wichtig, die entsprechenden Tags auszuwählen, mit denen das Sortiment gekennzeichnet wird. Bitte bedenken Sie, dass Metall ein Feind der RFID-Technologie ist und die Ausbreitung elektromagnetischer Wellen effektiv blockiert. Aus diesem Grund werden für die Markierung von Holzoberflächen unterschiedliche Arten von Tags verwendet, für die Markierung von Metalloberflächen oder solchen mit Metallbeimischungen, wie zum Beispiel Magnesiumgehäuse von Computern und Monitoren, völlig unterschiedliche Typen.

Vorteile der Implementierung von RFID – es ist zu bedenken, dass dies keine Lösung ist, die in jeder Umgebung funktioniert. Dabei handelt es sich in erster Linie um eine Steigerung der Effizienz des Systems: schnellere Registrierung des Sortiments, Reduzierung von Fehlern bei der Inventur, Möglichkeit des Einsatzes moderner mobiler Geräte mit RFID-Lesegerät, Möglichkeit zur Überwachung des Standorts von Artikeln, einschließlich schnellerer Inventur mit geringerem Personalaufwand, was wiederum zu einer höheren Inventurhäufigkeit und niedrigeren Betriebskosten beitragen kann.